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HLF10

 Angebotsaufforderung für ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10 nach DIN 14530 26 – VB 02/19

 
Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gemeinde Göda hat einen öffentlichen Auftrag zu vergeben. Wir bitten Sie, uns über die Auftragsberatungsstelle Sachsen e.V. im Zuge eines Offenen Verfahrens nach § 15 VgV ein Angebot einzureichen.

Für die Ausführung der Leistungen gelten die Allgemeinen Vertragsbedingungen der VOL/B und die Vergabeunterlagen einschließlich der Angebotsaufforderung.

Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen. Schriftliche eingereichte Angebote werden ausgeschlossen.

Das Angebot muss in Deutsch abgefasst sein, die Preise, die geforderten Angaben und Erklärungen beinhalten und unterschrieben sein, andernfalls kann das Angebot ausgeschlossen werden.

Es ist geplant, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10 nach o.g. Normung gemäß beiliegender Leistungsbeschreibung einschließlich der feuerwehrtechnischen Beladung zu beschaffen. Die Vergabe des Auftrages erfolgt in einem Los. Das Komplettfahrzeug muss in allen Details dem aktuellen Stand der Technik und der jeweilig geltenden DIN-Normen entsprechen.

Gefordert wird ein Fahrgestell mit Motor nach Euro-6-Abgasnorm.

Es muss ein Löschwasserbehälter mit einer nutzbaren Wassermenge von mindestens 1600 l eingebaut werden.

Die einzubauende Feuerlöschpumpe ist in Fabrikat und Ausführung genau zu beschreiben. Das Leistungsdiagramm ist beizufügen.

An einer geeigneten sichtbaren Stelle ist ein Gesamtbeladungsplan der einzelnen Laderäume farbig unterteilt nach linker und rechter Fahrzeugseite anzubringen.

Neben den allgemeinen Dokumenten für das Fahrgestell und der feuerwehrtechnischen Ausrüstung ist der Nachweis der Ablieferungsinspektion durch den Fahrgestellhersteller, die schriftliche Bestätigung, dass das Fahrzeug den Richtlinien der Norm EN 1846-2 entspricht, ebenfalls beizulegen.

Für alle elektrischen Betriebsmittel (ortsveränderlich und ortsfest) ist ein Abnahmeprotokoll lt. den VDE-Bestimmungen 0100 zu fertigen. Für eingebaute elektrische und elektronische Geräte, wie Funkgeräte, Kfz-Ladestationen usw., die der Kraftfahrzeugrichtlinie 95/54/EG hinsichtlich der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) für Fahrzeuge und Fahrzeugteile entsprechen, ist eine Typengenehmigung vorzulegen.

Die Ladungssicherung der feuerwehrtechnischen Ausrüstung hat nach der VDI-Richtlinie 2700 und DIN EN 12 640 zu erfolgen. Gleichzeitig hat eine Abnahme nach § 21 StVZO mit Vorlage der Konformitätserklärung nach Richtlinie 89/392/EWG zu erfolgen.

Die feuerwehrtechnische landesspezifische Abnahme (Landesabnahme Sachsen) ist Bestandteil des Angebotes.

Der Auftraggeber ist berechtigt, sich von der vertragsgemäßen Ausführung der Leistung zu unterrichten. § 4 Ziffer 2 der Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) gilt entsprechend. Den mit der Überwachung Beauftragten des Auftraggebers ist der Zutritt zu den Konstruktionsbüros und zu den Werkstätten des Auftragnehmers im Rahmen der Bestimmungen des § 4 Ziffer 2 VOL/B gestattet.

Im Zuge der Leistungserbringung ist ein Termin vor Ort beim Hersteller zwecks Anlaufberatung im Werk mit 5 Kameraden sowie ein Termin für die Vorabnahme mit Einweisung inkl. Schulung von 5 Kameraden abzusichern. Dafür sind die Übernachtungs-, Einweisungs- und Reisekosten für 5 Kameraden und jeweils 1 Nacht einzukalkulieren. Übernachtungskosten sind nur dann zu berechnen, wenn die einfache Entfernung zum Hersteller 2h einfache Anfahrt übersteigt. Die Vorabnahme findet beim Hersteller statt. Der Termin der Vorabnahme ist rechtzeitig (mind. 2 Wochen vorher) zwischen dem Auftragnehmer und Auftraggeber abzustimmen. Über diese Abnahme wird vom Auftragnehmer ein Protokoll gefertigt und mit dem Auftraggeber abgestimmt. Das Protokoll ist dem Auftraggeber unverzüglich auszuhändigen.

Die Anlieferung, Übergabe und verbindliche Abnahme erfolgt am Standort                                   Feuerwehrgerätehaus Sollschwitz

Die Fertigstellung des kompletten Fahrzeugs ist bis 31.07.2020 zu realisieren.

Für die Schlussrechnung wird vereinbart:

Das Legen der Schlussrechnung muss (aus fördermitteltechnischer Veranlassung) bis zum 15.11.2019 erfolgen. Sollte das Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt noch nicht geliefert werden können, ist die Vorauszahlung/Sicherheit durch eine Bankbürgschaft nach beiliegendem Formblatt 423 (Abschlagszahlungs- Notauszahlungsbürgschaft) zu leisten.

Während der Gewährleistungszeit sorgt der Auftragnehmer kostenfrei für die kurzfristige Behebung aufgetretener Mängel.

Folgende Unterlagen sind mit der Angebotsabgabe zur Beurteilung der Eignung des Unternehmens (eingescannt als pdf) vorzulegen

 
  1. Rechtsverbindlich* unterzeichnete Erklärung gemäß Anlage A oder Eigenerklärung gleichen Inhalts

  2. Nachweis der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist (Kopie, max. 1 Jahr alt). Sofern das Unternehmen nicht im Handelsregister eingetragen ist und keine handelsrechtliche Eintragungspflicht besteht, ist die Kopie der Gewerbean- bzw. -ummeldung einzureichen. Sofern auch die Gewerbeanmeldung entbehrlich ist, ist dies zu erklären. Die Abgabe des Teilnahmeantrages ist dann unter Angabe der Umsatzsteuernummer möglich.

  3. Alternativ zu vorstehenden Forderungen (1-2) Abgabe der gültigen Eintragungsbescheinigung in das PQ-VOL.

 

Weiter wird gefordert:

  1. Angaben zum Umsatz in den letzten drei Geschäftsjahren über vergleichbare Leistungen, die Gegenstand dieser Ausschreibung sind.

  2. Angaben zu wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen die Gegenstand dieser Ausschreibung sind mit Angabe des Umfanges, der Leistungszeit sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber (wenn möglich mit Ansprechpartner).

  3. Nachweis der gültigen Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 (Urkunde als Kopie) oder Eigenerklärung, dass ein vergleichbares Managementsystem angewendet wird.

  4. Benennung der nächstgelegenen Fachwerkstatt (Erreichbarkeit innerhalb 2 h ausgehend vom Ortsfeuerwehrstandort Sollschwitz).

     

Als Angebotsbestandteil sind folgende Unterlagen beizufügen:

  1. Ausstellung einer Energiebilanz des Fahrzeuges nach E DIN 14502-2

  2. Herstellung einer Gewichtsbilanz und Angabe der verbleibenden Massenreserve bei Beladung gemäß Position 3  

  3. detaillierter Beladungsplan
  4. Aufbaupläne
  5. Zusätzlich zum Leistungsverzeichnis ist die Werkskalkulation (EDV-Ausdruck) als Erläuterung beizufügen

  6. Abschlussbereiter Service- und Wartungsvertrag
 

*)     Die rechtsverbindliche Unterschrift ist von der Person zu leisten, die für den Rechtsverkehr des Unternehmens befugt ist. Im Allgemeinen ist die Vertretungsberechtigung im Handels‑, Vereins- oder dem Genossenschaftsregister festgelegt und bezieht sich meistens auf die Geschäftsführung oder auf die mit Prokura ausgestatteten Personen gemeinsam mit der Geschäftsführung. Ist eine Eintragung im Handels-, Vereins- oder dem Genossenschaftsregister nicht erforderlich, ist die Gewerbeanmeldung/-ummeldung als Kopie dem Teilnahmeantrag / Angebot beizufügen.

Die Vertretungsberechtigung ist durch Vollmacht (in Kopie) mit Abgabe des Teilnahmeantrages/Angebotes nachzuweisen. Bei berechtigtem Zweifel ist das Original auf Verlangen vorzuweisen.

 

Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind einzureichen anderenfalls kann Ihr Angebot ausgeschlossen werden.

Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung abzugeben,

  • in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,

  • in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des
    Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,

  • dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

  • dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sowie die fachliche Eignung und Zuverlässigkeit ist für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft nachzuweisen, soweit zutreffend.

Bei Einbeziehung von Partnern und Nachunternehmen ist Art und Umfang des jeweiligen Leistungsanteils darzustellen. Die einzubeziehenden Unternehmen haben mit Angebotsabgabe neben der zwingend einzureichenden Verpflichtungserklärung in gleichem Umfang die geforderten Erklärungen, Referenzen und Nachweise einzureichen, soweit sie auf sie passen.

Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot mit dem insgesamt niedrigsten Wertungspreis erteilt.

 

Die elektronischen Angebote bzw. ggf. die Änderungen und Berichtigungen müssen bis spätestens zum 31.01.2019 – 14:00 Uhr (Ausschlussfrist) bei der Vergabeplattform

 

www.evergabe.de

eingegangen sein.
 

Angebote, die in anderer Form bzw. Format eingereicht werden, sind auszuschließen.

 

Änderungen an den Eintragungen des Bieters müssen zweifelsfrei sein. Änderungen und Ergänzungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.

 

Rückfragen sind ausschließlich an die Auftragsberatungsstelle Sachsen e. V. zu richten: Per E-Mail: vergabebuero@abstsachsen.de oder per Fax +49 351 2802-404 bis spätestens 24.01.2019 – 14:00 Uhr. Die Bindefrist endet am 26.03.2019.

 

Die Daten der Bieter werden nur verarbeitet zum Zwecke der Vergabe. Unterlagen und Informationen, die im Zusammenhang mit der Vergabe eingereicht wurden, werden vertraulich behandelt. Sie verbleiben bei der ABSt oder werden auf Wunsch des Bieters im Rahmen der gesetzlichen Bedingungen an diesen zurückgesandt bzw. gelöscht.

Die ABSt gewährt nur dem AG und sich selbst Einsicht in Daten, die die im Rahmen der Vergabe ausgetauscht werden. Jeder kommerzielle Gebrauch oder jede nicht dem Zweck der Vergabe dienende Nutzung von Daten, die im Zusammenhang damit eingereicht wurden, findet nicht statt.

 

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist der für den Auftraggeber zuständige Sitz.

 

Mit freundlichen Grüßen

 
 

Gerald Meyer

Bürgermeister

 

 

 

 

Kontakt

Gemeinde Göda

Schulstraße 14
02633 Göda
Tel.: 035930 583 0
Fax: 035930 583 33
E-Mail:
post@goeda.de
Internet:www.goeda.de      

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